e-lab one
Projekt
Motivation, Systemidee und Entwicklungsansatz hinter e-lab one.
Warum e-lab one entsteht
Elektronikentwicklung braucht je nach Aufgabe unterschiedliche Messgeräte, Versorgungen, digitale Schnittstellen und Experimentierflächen. e-lab one verfolgt den Ansatz, diese Funktionen nicht als lose Einzelgeräte, sondern als zusammenhängendes und erweiterbares Laborsystem zu entwickeln.
Dabei geht es nicht um die Darstellung eines fertigen kommerziellen Produkts. e-lab one ist ein reales Entwicklungsprojekt. Mechanik, Elektronik, Firmware und Bedienung werden schrittweise entworfen, aufgebaut und überprüft. Entscheidungen und Zwischenstände werden im Entwicklungsblog nachvollziehbar dokumentiert.
Mechanischer Rahmen: 19 Zoll und 3 HE
Der Baugruppenträger nutzt das etablierte 19-Zoll-Format mit 3 Höheneinheiten. Standardisierte Eurocards werden in Führungsschienen eingeschoben. Das schafft eine definierte mechanische Basis, schützt die Elektronik und macht unterschiedliche Modulbreiten innerhalb eines gemeinsamen Rasters möglich.
Backplane und austauschbare Module
Die Backplane verbindet die Module elektrisch und bildet die Infrastruktur des Systems. Sie stellt die zentrale Leistungs- und Standby-Versorgung sowie den Management-Bus bereit. Geeignete Einschübe werden auf einen kontrollierten Austausch im laufenden System – Hot-Plug – vorbereitet.
Die einzelnen Module übernehmen klar abgegrenzte Aufgaben: Versorgung, Messung, digitale Ein- und Ausgabe, FPGA-Anwendungen, Kommunikation und freie Experimente. Der modulare Aufbau ermöglicht neue Funktionen, ohne das Gesamtsystem neu entwickeln zu müssen.
Controller und HMI
Eine zentrale Controller-/HMI-Einheit bildet die Verbindung zwischen den Modulen und dem Menschen. Sie soll eingesetzte Baugruppen erkennen, Management-Aufgaben koordinieren und eine gemeinsame Bedienoberfläche bereitstellen. Die genaue Umsetzung ist Teil der laufenden Entwicklung.
Hard- und Software gehören zusammen
e-lab one endet nicht an der Frontplatte. Platinen, Backplane und Mechanik werden gemeinsam mit Firmware und Software entwickelt. Wo Spezifikationen noch nicht festgelegt sind, bleibt dies ausdrücklich als Entwicklungsstand gekennzeichnet.